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Web-TV Vermarktung gewinnt an Fahrt: TripleDoubleU auch

| Auch unabhängig von Google und YouTube gewinnt der Werbemarkt bei Web-TV an Fahrt. Wie das Fachmagazin W&V berichtet, anagiert sich der Hamburger Web-Vermarkter TripleDoubleU mit der Verbreitung des Kino-Magazin "NowOnScreen" auf verschieden Portalen. Das Magazin wird bereits auf Abendzeitung.de, Tiscali.de und RTV.de eingebunden. Die Produktion der Web-TV-Inhalte übernimmt demnach die Kölner Stadt- und Factory Filmproduktion.

Wie weiter berichtet wird, generiert das Unternehmen mit den bis zu 7 Minuten langen Clips bereits 70.000 Abrufe pro Woche. Die Werbung wird mit sogenannten Pre-Roll-Ads oder direkt in die Videos eingebunden. Das das Konzept Erfolgversprechend ist, beweist die weitere Expansion des Unternehmens. So sollen mit der Kochsendung "Stefan kocht" und dem Automagazin "NowOnStreet" weiter Kundenkreise angesprochen werden. Der TKP wird mit 110 Euro beziffert. (06/08)

 

Google Adsense for Video - Web-TV im Visier

| Google ist mit der Vermarktung von Anzeigen sehr erfolgreich. Das die Suchmaschine jetzt auch Web-Videos ins Visier nimmt, ist da nur konsequent. Im YouTube Backend beispielsweise besteht schon seit geraumer Zeit die Möglichkeit sich für das Adsense for Video-Programm zu registrieren. Bisher ist das Konzept allerdings in der Testphase.

Wie es heißt, will Google mit dem erweiterten AdSens-Konzept die Abhängigkeit vom traditionellen Online-Werbemarkt verringern. Wie auch schon beim herkömmlichen AdSense wird die Werbung in den Videos kontextabhängig, sprich mit Bezug auf die vergebenen Schlagworte eingebunden, um entsprechende Zielgruppen möglichst genau ansprechen zu können. Übrigens vertreiben auch Microsoft und Yahoo Video-Anzeigen an Partner-Unternehmen. (07/08)

 

YouTube Partnerprogramm: Erster Schritt nach Europa

| Wie der Googlewatchblog berichtet, erweiter die Google-Tochter YouTube das hauseigene Partnerprogramm. Nach den Ländern USA, Kanada, Großbritannien dürfen nun auch irische, japanische und australische Clips mit Webung angereichert werden und Einnahmen zu generieren.

Erfreulicherweise wird dabei nicht wie bei AdSense der Klick sonder schon das betrachten des Videos vergütet. Wie blogtopf.de berichtet sollen seit dem Start des Programms bereits mehr als 1 Millionen Dollar an ausgezahlt worden sein. Wann das Partnerprogramm in Deutschland verfügbar sein wird, ist noch immer unklar, aber wohl nur noch eine Frage der Zeit.

 

2ter Versuch: Handy-TV startet zur Fußball-EM 08

Das Jahr 2008 steht ganz im Zeichen der Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz. Eine gute Gelegenheit, so dachte sich der Vermarkter Mobile 3.0, um das neue TV-Sendeformat für Handys namens DVB-H zu starten. Schließlich sind Fernsehen und Fußball seit Jahrzehnten gute Freunde. Anfang Januar erteilte in Düsseldorf die erste Landesmedienanstalt die Lizenz für den Versuchsbetrieb. Bis Juni 2008 sollen alle anderen Landesmedienanstalten folgen.

Wie in der Fachpresse zu lesen ist, hat Mobile 3.0 zwar noch nicht alle Forderungen der Landesanstalten erfüllt, dennoch sei man optimistisch, pünktlich zur EM 2008 mit dem mobilen Fernsehen starten zu können. Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF haben ihre Beteiligung bereits zugesagt, ebenso RTL, Vox, Sat1, ProSieben und die Nachrichtensender N24 und n-tv.

Trotz der positiven Vorzeichen wirft der neue Sendestandard, der auf einer ähnlichen Technik wie das „Überallfernsehen“ DVB-T basiert, noch viele Fragen auf. Wie soll zum Beispiel auf dem 3,5 Zoll Display des DVB-H Smartphones Nokia 7710 (siehe Foto) der Ball zu erkennen sein? Eine mögliche Lösung erlangte jüngst schon die Marktreife: das amerikanische Unternehmen 3M stellte einen kompakten Mini-Beamer vor, der Bilder in VGA-Auflösung (640 x 480 Pixel) mit einer Bilddiagonale bis zu 40 Zoll projizieren kann.

AdPlaner: Google macht nun auch Mediaplanung

| Der us-amerikanische Suchmaschinenbetreiber Google wird demnächst ein neues Geschäftsfeld erschließen. Wie das Fachmagazin W&V berichtet, drängt die Suchmaschine, die sich durch die Partnerprogramme AdSense und AdWords finanziert, verstärkt in den Bereich Mediaplanung und macht damit den Marktforschungsinstituten Konkurrenz. Der neue Dienst mit dem Namen „AdPlaner“ soll demnach Werbungtreibenden Daten über die Nutzung von Websites liefern. So können per AdPlaner Daten über das Klick-Verhalten der Besucher, andere besuchte Sites und die jeweilige Verweildauer mit zusätzlichen demografischen Daten kombiniert. Den Werbungteibenden soll so ermöglicht werden, Anzeigen-Kampangen noch zielsicherer platzieren zu können. Weiter wird berichtet, dass Google jedoch die Privatsphäre der nutzer respektieren und individuelle Daten nicht auswerten, sonder anonym analysieren wird.

Was des Kunden Freud’ ist des Wettbewerbes Leid. So fürchten Marktforschungsinstitute, dass Google ihnen mit dem kostenlosen Service, im Onlinewerbemarkt die Existenzgrundlage entziehen könnte. Google- Kritiker sehen zudem die Gefahr, dass Google nun nicht mehr nur die Werbeplätze vermarktet, sondern zusätzlich auch mit AdPlaner nun auch noch beratend tätig wird, was den Markt zusätzlich verzerrt. So wird denn auch Sarah Fay, Werbemanagerin der Aegis North America im Wall Street Journal wie folgt zitiert: "Für einen Werbekunden wäre es das letzte, was er wollte, dass jemand ihn berät, der auch seine Werbegelder einstreicht." Und auch Gian Fulgoni, Chef von ComScore, äußert sich eher skeptisch: "Als Konkurrent von Google wäre es für mich das letzte was ich wollte, ausgerechnet dessen Produkte zu nutzen."

"Silversurfer" entdecken das Internet

| Das Internet hat innerhalb eines Jahres in Deutschland 1,1 Millionen neue Nutzer dazu gewonnen. Dabei weisen die über 50-Jährigen, genannt “Silversurfer”, die höchsten Zuwachsraten auf. Dies ist das Ergebnis der am Dienstag veröffentlichten aktuellen ARD/ZDF-Online-Studie 2006. Inzwischen sind damit 38,6 Millionen bundesdeutsche Erwachsene online, was etwa 60 Prozent entspricht.

Der Anteil der 50- bis 59-Jährigen unter den Internet-Nutzern ist den Erhebungen zufolge weiter von 56,5 Prozent ein Jahr zuvor auf 60 Prozent gestiegen. Unter den über 60-Jährigen sei mit 20,3 Prozent bereits jeder Fünfte im Netz, heißt es weiter. Attraktiver wird das Netz vor allem durch multimediale Angebote wie Videos, Animationen oder Audio-Beiträge.

silversurfer

Stark angestiegen ist der Studie zufolge das Interesse an mobiler Mediennutzung. Demnach verfügen bereits 34 Prozent der Nutzer über die Möglichkeit, via Laptop und Handy ins Netz zu gehen. Weitere 16 Prozent planen den mobilen Empfang für die Zukunft. Für die repräsentative Studie wurden im April 1820 Erwachsene in Deutschland befragt.

 

Burda verhandelt wegen Ossi-Fernsehen

burda will ossi fernsehn

| Das die Ostdeutsche Bevölkerung - ihrer besonderen Geschichte geschuldet – auch besondere Vorlieben entwickelt haben, was Musik und Filme angeht, weiss kein Verlag so gut wie Burda. Mit dem Zeitschriften-Titel Super-Illu spiegelt der Verlag schon seit langem die Ostdeutsche Seele und vertreibt auf diesem Wege ostalgische Filme und demnächst auch Amiga-Titel als MP3.

Doch wie weit kann man noch gehen? Wie das Magazin Werben und Verkaufen berichtet, schiedet der Burda-Verlag derzeit sogar Pläne für ein ostdeutsches Pay-TV-Programm. So soll schon eine Sender-Logo entworfen und die Rechte an der Marke "OstDF Ostdeutsches Fernsehen" beim Deutschen Patent- und Markenamt gesichert worden sein.

Weiter ist von Super-Illu-Geschäftsführer Jochen Wolff zu erfahren, dass der Sender das heutige und das gestrige Ostdeutschland behandeln könnte und bereits mit der Berliner Icestorm-Gruppe in Verhandlung steht. Icestorm besitzt die Verwertungsrechte vieler DDR-Filme die in der Produktionsgesellschaft Defa entstanden.

 

wortform Dossie WebTV

| Web-TV ist längst kein Trend mehr sondern längst Realität. Das auch Unternehmen und Werbewirtschaft diesen Markt langsam für sich entdecken macht die jüngste Zusammenarbeit von T-Systems und Globetrotter deutlich. Der Outdoor-Ausrüster startete vor wenigen Tagen das Video-on-Demand-Portal 4-Seasons.TV. Geschickte Werbe-Einblendungen und Links zu den Produkten im Film sollen Lust auf Shopping machen. Die Auswahl ist schon jetzt gross: Abenteuer-Dokumentationen von der Nordpol-Expedition bis zur Klettertour in Patagonien lassen sich jederzeit online im 16:9 Kino-Format als Video-Stream anschauen.

Das dieses Konzept Zukunft hat, wurde gerade erst durch eine Analyse der Strategieberatung Goldmedia bestätigt. Demnach soll der Web-TV bzw. der mittels Bewegtbildinhalten im Internet die Wachstumsraten im Online-Handel in die Höhe schrauben. Das Problem ist der Studie nach, dass die Umsätze im Online-Handel trotz wachsender Nutzerzahlen derzeit stagnieren. Als Retter in der Not macht Goldmedia in der Studie "eCommerceTV" die stärkere Einbindung von Videos aus. Der Studienautor und Goldmedia-Consultant Mathias Birkel meint: Die Umsatzpotenziale für den Gesamtmarkt sind eindrucksvoll. Es sei davon auszugehen, dass die Umsatzgewinne, die durch den Bewegtbildeinsatz erlöst werden, in den nächsten fünf Jahren rund 1,5 Milliarden Euro erreichen können.

Wir alle wissen, dass Bewegtbilder, also Videos und Sounds, leichter erfassbar sind als statische Darstellungen oder Text. Die Analyse unterstreicht nach ansicht der Verantwortlichen, dass Produktpräsentationen in Form von Video-Sharing, Web-TV oder Trailern den Kaufanreiz steigern können und künftig zu einem noch wichtigeren Attraktivitätsmerkmal werden. Die zunehmende Konvergenz, das verschmelzen von Print-Erzeugnissen zu Online- und damit zukünftig auch Bewegtbild-Publishern nimmt also zu und ist letztlich nur konsequent. Grosse Versandhäuser wie Amazon, Neckermann, Otto oder Tchibo setzen bereits auf Online-Video als Verkaufsförderung. Auch Nachrichten-Portale wie Spiegel.de, Welt.de oder Bild.de haben den Trend erkannt und bauen konsequent die Kapazitäten für News und Entertainment per Video-Stream aus.

 

United Internet: Jetzt auch Video-Verzeichnis und Video-Anzeigen

| Nun also auch Web.de: Alle wichtigen Vermarkter und Werbungtreibenden sehen die Zukunft in Video-Anzeigen. So auch die United Internet (UI) mit ihren Portalen 1und1, GMX und Web.de. Wie dem Marketin-Portal Werben und Verkaufen zu entnehmen ist, treibt Vorstand Matthias Greve in dem Münchner Unternehmen massiv den Ausbau der professioneller Video-Inhalte voran. Als großen Coup sieht die W&V-Redaktion die Einbindung von "Links zu regelmäßig erschiedenen Vodcasts als auch Live-TV-Streams".

Es wird dabei explizit darauf hingewiesen, dass es sich bei den Angeboten lediglich um Link-Verzeichnisse handelt, die die Video-Angebote anderer Anbieter zusammenfährt. Für die neunen Rubriken Vodcast und Live TV vermarktet UI nun auch Display-Werbeformen, betont aber, dass die Videos der Öffentlich-Rechtlichen ohne Einschränkung werbefrei bleiben werden. (08/08)

 

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